Die comp@ss zugrunde liegenden pädagogischen Konzepte wie Teilnehmerorientierung, Situationsansatz, problemorientiertes Lernen, Lebensweltbezug und Partizipation zeigen deutlich, dass comp@ss an sich zunächst einmal ein Instrument der außerschulischen Bildungsarbeit ist.
Die Arbeitsgemeinschaft comp@ss begrüßt ausdrücklich den Einsatz des Computerführerscheins auch in der Schule. Kooperationsprojekte zwischen Schule und Jugendarbeit jedoch, führen häufig zu der Erkenntnis, dass es einen hohen Grad an Kommunikations- und Abstimmungsprozessen bedarf, um Lernprozesse gemeinsam zu gestalten (vgl. DKJS 2006).
Abweichend vom europäischen Computerführerschein ECDL stehen im Vordergrund des comp@ss-4U Medienreflexion, sowie informationstechnische, medienästhetische und symbolische Kompetenzen, die für Jugendliche von besonderer Bedeutung sind.
Dazu gehören digitale Musik, Bildbearbeitung und das Design privater Homepages. Darüber hinaus gehören das, für Hobbyanwendungen und Computerspiele nötige Hardwarewissen und die dazu erforderlichen System- und Netzwerkkenntnisse dazu.
Die vom ECDL fokussierten Kenntnisse der Bürosoftware und des Internet finden sich ebenfalls in einzelnen Modulen, wie z.B. Textverarbeitung und Tabellenkalkulation.
Die Arbeitsgemeinschaft comp@ss arbeitet bereits sehr erfolgreich mit Schulen zusammen. So sagt Christian Bobusch, Schulleiter der Sachsenwald-Grundschule (Steglitz-Zehlendorf):
"Seit 2009 arbeiten wir äußerst zufrieden und erfolgreich mit der Arbeitsgemeinschaft comp@ss, vertreten durch Joachim Biermann und dem Netti 2.0, zusammen. Von Herrn Biermann wurde mit uns zusammen ein Medienkonzept für die ersten bis sechsten Klasse unserer Schule erstellt. In den ersten beiden Schuljahren erhalten unsere Schülerinnen und Schüler fundierte Grundlagen für die Arbeit am und mit dem PC. Ab dem 3. Schuljahr folgt in jedem Schuljahr eine Computerprojektwoche, in der die Schülerinnen und Schüler entsprechende Qualifizierungen in Form eines der comp@ss-Module, beginnend mit dem Junior-comp@ss bis zum comp@ss-4U „Bildschirmpräsentation", erwerben können. Für unsere Schule bietet comp@ss ein gut ausgearbeitetes Medienkompetenzkonzept, das unseren Schülerinnen und Schülern die Kompetenzen für das Off- und Online arbeiten vermittelt und ein fundiertes Wissen bildet."
Konstanze Kiesner, Schulleiterin der Giesensdorfer-Grundschule in Berlin weiß um die positiven Aspekte vom comp@ss-Schulungen im Rahmen des Schulunterrichts: "Die comp@ss–Schulung bedeutet für uns und unsere Kinder:
- Medienkompetenz ab der 3. Klasse
- Qualifizierte Schulung durch eine kompetente Fachkraft
- Eine Woche konzentrierter Umgang mit dem Computer
- Eigenständiges Lernen
- Vermittlung von unabdingbar notwendigen Arbeitsschritten am Computer
- Erfolge im kritischen, kompetenten Umgang mit dem Computer
- Freudiges, erfolgreiches Lernen
- Zielgerichtetes Arbeiten
- Persönlichkeitsstärkung"